A-Dur-Akkord

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Transkript des Videos

Du möchtest wissen, wie man ein A-Dur auf dem Piano greift? Ich zeig’s dir. Schau nach unten auf deine Klaviertastatur und du lege die Hand so hin, wie ich es dir im Video oben zeige. Nimm deine rechte Hand. Dann kann ich den Daumen auf die Taste A legen. Den Mittelfinger lege ich auf die schwarze Taste rechts neben dem C. Den kleinen Finger lege ich auf das E. Damit habe ich den A-Dur-Akkord in der einfachsten Form. Das ist eine sogenannte Grundstellung. Jetzt merkst du dir dieses Grundmuster so in dieser Art, und dann kannst du diesen Akkord auch anderswo spielen. Das Piano ist so angeordnet, dass sich die Töne, die wir da haben, immer wieder in Blöcken wiederholen. Also kann ich A-Dur auf viele Arten spielen. Schau es dir oben im Video ab Minute 00:54 an.

Du kannst den Akkord auch mit der linken Hand spielen. Wenn du jetzt ein bisschen weiter gehst und dann noch ein bisschen mehr Variationen von diesem A-Dur haben möchtest, dann kannst du Folgendes tun: Ich nehme die Grundstellung zuerst in der rechten Hand und dann werde ich jetzt das A eine Oktave weiter oben spielen. Und dann bekomme ich die erste Umkehrung eines A-Dur Akkord, dann dasselbe nochmals. Einfach die unterste Note nach oben. Und dann habe ich hier die zweite Umkehrung. Also dann dasselbe nochmals. Dann kriege ich wieder die Grundstellung. Und so haben wir jetzt drei verschiedene Möglichkeiten, wie wir A-Dur spielen können:

Grundstellung: a, cis, e

1. Umkehrung: cis, e, a

2. Umkehrung: e, a, cis

Und das geht dann hier über die ganze Tastatur, egal mit welcher Hand. Wichtig ist, dass du diesen Akkord nicht nur greifen kannst, sondern gleichzeitig auch weißt, wie die Töne heißen. Gemäß der Zapiano®Methode unterrichte ich immer ganzheitlich. Da ist auch das Wissen enorm wichtig. Neben dem Greifen natürlich. Wir wissen also: In einem A-Dur-Akkord habe ich die Töne a, cis und e mit drin.

Und damit eröffnen sich plötzlich ganz viele Variationen, wie du A-Dur spielen kannst. Du kannst die Töne auch verdoppeln. Das geht auch. Es ist Geschmackssache. Schau dir oben ab Minute 2:22 viele verschiedene Möglichkeiten an, ein A-Dur zu spielen. Und so merkst du plötzlich: Die Tastatur, das ist nicht nur so ein großes Mysterium. Man kann die ganze Tastatur spielen und es hört sich immer gut an. Da kannst du fast nichts falsch machen, sofern du dich an diese Töne hältst. Unten in den Basstönen hört es sich vielleicht so ein bisschen grummelig an. Das ist auch ein bisschen Geschmackssache vom Gehör, aber es wird sich immer korrekt anhören. 

Wichtig ist auch noch, dass du übers Gehör einen Zugang zu dem findest, was du spielst.

Und das beginnst du folgendermaßen: Wenn du A-Dur spielst, dann probierst du zunächst die oberste Note zu singen. Das ist am einfachsten. Du spielst also einen Akkord. Und dann probierst du die anderen Töne auch zu singen. Du kannst dann prüfen, ob es wirklich korrekt ist. Dann hast du sofort ein tieferes Verständnis fürs Musikmachen. 

Weiterhin kann ich A-Dur auch in einen größeren Kontext setzen. Der Akkord kann auf der ersten Stufe stehen, wenn ich mich in der Tonart A-Dur befinde. 

Er kann aber auch im D-Dur sein als fünfte Stufe oder im E-Dur als vierte Stufe. Wenn du jetzt gerne noch mehr erfahren würdest über diese ganzen Akkorde und diese Tonleitern, wie das Ganze funktioniert. Dann empfehle ich dir unseren interaktiven Klavierkurs Chords&Scales. 

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