“Breaking Waves” auf dem Piano lernen

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Heute möchte ich euch auf eine besondere musikalische Reise mitnehmen: die Entstehung und Bedeutung meiner Klavierkomposition „Breaking Waves“. Diese eigenkomponierte Stück ist mehr als nur eine Abfolge von Noten; es ist ein Spiegelbild meiner kreativen Auseinandersetzung mit der Kraft und Anmut der Natur. Lasst uns eintauchen!


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Breaking Waves: Die Transkription des Stücks

Herzlich Willkommen zum Stück „Breaking Waves. Mein Name ist Sven Haefliger. Ich bin der Gründer von Zapiano® .

Dieses Stück ist gedacht für die fortgeschrittenen Einsteiger unter euch, die schon ein bisschen Kenntnisse mitbringen. Also du musst dich vertraut gemacht haben mit der Tonart F-Dur, Synkopen, Arpeggios, Akkord-Umkehrungen und all diese Dinge. Auch „Noten lesen ist noch drin. Das lernst du alles von der Pike auf im Kurs „Piano Starter 1 auf Zapiano.com.

Hier in diesem Tutorial zeige ich dir einfach einen Auszug aus diesem Stück. Du kannst dir das Notenmaterial auch herunterladen. Und ich zeige dir vor allem die Art und Weise, wie ich unterrichte. Die ist vermutlich ich ein bisschen anders, als du es dir gewohnt bist. Ich habe eine eigene Methode entwickelt. Das ist die Zapiano® Methode. Ich würde sagen, du druckst dir das Ganze jetzt aus und dann sehen wir uns gleich wieder.

"Breaking Waves" wie starke Wellen

Ich gehe davon aus, dass du dir das Notenmaterial bereits ausgedruckt hast. Und jetzt geht es darum, dass wir nur diesen kleinen Abschnitt anschauen. Du siehst, da passiert ja eigentlich nicht so viel. Ich gehe bewusst diesen Weg zu Beginn mit meinen Schülern, dass ich nach der Lead Sheet-Methode unterrichte.

Das hat einfach zur Folge, dass man viel rascher ins Musik machen kommt. Und zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Kompositionen dann auch detaillierter werden und ausgefeilter, dann gehe ich auch in den Bassschlüssel rein und erkläre natürlich auch den Bassschlüssel. Aber hier in diesem Stadium zeige ich dir jetzt “nur" die Leadsheet Variante und ich zeige dir vor allem, wie du da wirklich kreativ werden kannst mit diesem Material.

Also ganz zu Beginn, wir haben die Tonart F-Dur, die darunterliegt. Das ist immer das Erste, was ich mache bei meinen Spielern. Ich schaue immer die Tonart an. Da haben wir hier den Ton Bb. Das ist rein das melodische Material. Wenn ich dann die dazugehörigen Akkorde von F-Dur anschaue, dann habe ich hier – ich spiele es jetzt einfach mal in der Grundstellung mit der linken Hand – habe ich ein F-Dur, G-Moll, A-Moll, Bb-Dur, C-Dur, D-Moll, E-vermindert.

Und das ist super wichtig, wenn du jetzt ein Stück hast in einer bestimmten Tonart, dass du absolut sicher bist, wie diese Akkorde funktionieren. Du kannst diese spielen, in Akkord umkehren und du könntest das einfach so locker durchgehen mit einem Quintenzirkel, wäre das jetzt. So in dieser Art, da solltest du sicher sein.

Denn das hat zur Folge, wenn du das schon kannst, wenn du dieses Rüstzeug mitbringst, dann wirst du das Stück viel rascher spielen können. Du wirst dann nicht mehr über irgendwelche Dinge stolzen und du sagst: „Oh, was ist denn das? Oh, wie funktioniert das? Sondern du hast das Tonmaterial bereits an den Fingern. Und das ist das Wichtigste zunächst, dass du das kannst. Immer auch dann – das hat mir extrem geholfen –, wenn ich für mich ein neues Stück anschaue und ich sage jetzt zum Beispiel „Oh, da hat es, sage ich jetzt mal, ein Ab-Dur oder so „Oh, sind vier Bs und so. Dann ist wichtig, dass ich einfach weiß, wie das Tonmaterial, das darunterliegt, wirklich funktioniert und dass ich das schon mal locker unter den Fingern habe. Also das zu Beginn.

Jetzt haben wir da zwei Akkorde, wir haben da zwei Harmonien, die da so stehen. Wir haben einen Bb und dann einen Bb über D und dann einen C6, der da steht und am Schluss haben wir noch einen D-Moll. Nicht wahnsinnig schwierig, aber man kann natürlich sehr viel Musik da rausholen aus dem. Jetzt, wenn ich einen Bb spielen würde, in der Grundstellung würde das so ausschauen.

Ich habe den Bb, den D, dann den F. Dann kann ich auch mit dieser Hand spielen. Und jetzt habe ich da so einen Schrägstrich mit dem D dran. Das besagt einfach, dass die tiefste Note jetzt ein D sein muss. Und das ändert sofort den Sound. Wenn ich hier jetzt den Bb so spielen würde, beidhändig, und ich ändere jetzt mit der linken Hand die Bassnote, dann habe ich diesen Sound. Und der weckt sofort auch Spannung.

Wenn ich das so habe, ist es so stehend und ruhend und jetzt, da ist Bewegung drin. Das muss jetzt irgendwo hingehen. Entweder geht es nach oben oder nach unten. Aber da ist Bewegen drin. Und wenn ich jetzt das so spielen würde, wie ich mir das gedacht habe in dieser Komposition, würde ich dieses Voicing benutzen. Das bedeutet, ich habe hier einfach den D als tiefste Note genommen und für die Spezialisten unter euch, die das schon wissen, ist klar, das ist eine erste Umkehrung eines Bb. Okay.

Dann der nächste Akkord ist den C6. Also ich habe eigentlich einen C-Dur, den spiele ich in der Grundstellung. Und die Zahl 6 besagt jetzt einfach, dass ich die Sexte hinzufügen würde. Das bedeutet nichts anderes, als dass ich einfach die Tonleiter nach oben zähle.

Du weißt ja noch, vom Beginn dieses Videos, wir befinden uns in der Tonart F-Dur. Da haben wir die Töne lalalalala, einfach mit dem Bb drin, aber sonst sind es genau dieselben wie beim C-Dur, nur mit dem Bb. Wenn ich von da jetzt zähle: Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf, Sechs, dann bedeutet das nichts anderes, als hier, dass da einfach noch der A hinzukommt. Und dann habe ich ein C6.

Du merkst rein vom Sound her, der hat auch so ein bisschen was Spezielles drin. Das ist nicht nur einfach ein C-Dur, der einfach so ein bisschen fröhlich ist, sondern da ist auch ein bisschen mehr Spannung drin, vor allem mit der Melodie dann. Und wenn ich jetzt diese beiden Akkorde spiele, dann sind das die Harmonien, die darunter liegen.

Natürlich könnte man das auch im Bassschlüssel ausnotieren. Das ist absolut legitim. Ich habe es einfach in diesem Stadium so gemacht, dass ich es so erkläre, dass der Schüler über das Verständnis, so wie ich dir das erkläre, dass er das aufnimmt und verarbeitet. Aber man kann das natürlich auch im Bassschlüssel notieren. Das macht es aus meiner Sicht zu Beginn einfach zu kompliziert. Ich gehe lieber über den Verstand, erkläre die Dinge so über den Verstand und dann kann man sie auch umsetzen. Zu Beginn jedenfalls.

Okay, wenn ich jetzt die Melodie anschaue, wir wechseln jetzt das ganze Element. Wir gehen jetzt nur zur Melodie. Dann habe ich zunächst ein D in den Noten und da beginnt die Melodie und die endet auch wieder mit einem D. Okay. Also das wird vermutlich irgendetwas sein, wo ich da irgendwie unter- oder übergreifen muss.

Dann beim nächsten, bei den nächsten zwei Takten, beginne ich mit dem E und dann höre ich wieder auf mit dem E. Auch hier, das sagt mir schon nur, wenn ich dieses Range da anschaue, nur übers Auge, dann weiß ich schon, da werde ich hier nun mal unter- oder übergreifen müssen.

Also wenn ich von da komme, vom D, dann habe ich zuerst die ersten drei Noten. Wenn ich das so spielen würde, merke ich, dass das nicht so gut geht. Und da geht es auch darum, dass du möglichst rasch rein übers Auge dir auch einen Fingersatz erarbeiten kannst, dass du ihn auch sofort siehst. Wenn ich das so sehe, dann weiß ich ganz genau, okay, ich habe da die ersten zwei Noten und da, von da nach da, das lässt sich easy greifen. Das ist super easy.

Also werde ich hier den Fingersatz so wählen, dass ich mit dem Daumen am ersten Finger beginne, dann am zweiten Finger. Dann werde ich untergreifen auf den F und dann lande ich locker auf dem D. Das ist nur das Tonmaterial, hier ohne Rhythmik im Moment. Es geht nur die Fingersätze im Moment.

Dann schaue ich den C6 an. Ist eigentlich genau dasselbe. Okay, am Schluss lande ich hier auf dem G und dann E. Das lässt sich so locker greifen. Also besagt es auch, genau dasselbe Prinzip. Ich werde hier so kommen, untergreifen und dann auf den E gehen. Okay, das ist nur die Melodik, übers Auge wahrgenommen. Fingersatz kurz verifiziert, so umgesetzt, ganz einfach ohne Rhythmik. Und jetzt schauen wir nur die Rhythmik von dieser Melodie an.

Also wenn ich das so anschaue, dann habe ich da Synkopen drin. Das macht für die Einsteiger ein bisschen schwierig. Ich achte im Piano Starter 1 Kurs darauf, dass ich meinen Schülern das vom Beginn weg zeige, also am Schluss des Piano Starter 1 Kurses, nicht zu Beginn natürlich. Aber dass sie das fühlen lernen. Das Fühlen einer Synkope ist deshalb so wichtig, denn wenn du das fühlst in dir drin, wird das, was du spielst, von Beginn weg viel mehr Wirkung entfalten und du wirst dich besser anhören.

Wenn ich das so spielen würde, das lasse ich jetzt noch weg. Ich schaue nur die Rhythmik nochmals an. Sorry, nur die Rhythmik. Und dann habe ich … Jetzt ist die Frage: „Okay, wie komme ich jetzt zu dem, dass ich das fühlen lerne? Natürlich. Ich kann das lesen, ich kann das nachsprechen, das geht für mich. Aber wie kommst du in dieses Gefühl rein? Und da gibt es zwei Methoden, die ich dir empfehle. Das eine ist, du klatschst so in die Hände, dann nimmst du den kleinen Finger, dann den Ringfinger, dann den Mittelfinger. Und wenn du das so klatschst in dieser Art, hat es den Vorteil, dass ich nicht mehr zu zählen brauche in dem Moment, denn meine Finger zählen das ja schon.

Das kommt aus Indien, diese Art, wie man da zählen lernt. Da gibt es zigtausend Varianten, ultra kompliziert, aber wir haben es sehr vereinfacht jetzt. Und jetzt merkst du schon, währenddem, dass ich das klatsche, kann ich gleichzeitig mit dir sprechen, egal in welchem Tempo. Hier unten, das ist unabhängig. Das klatscht ganz automatisch. Und das ist wichtig, dass du das fühlen lernst, ziemlich zu Beginn, dass du eine sogenannte Pulsation fühlen lernst, so.

Und du kannst locker eine Unterhaltung führen. Das wird immer noch weiter laufen. Das ist das Merkmal, dass du etwas verinnerlicht hast. Alles andere, dass du konzentriert irgendwie rechnest und aufschreiben musst mit Zahlen und so, das hat zum Teil auch seine Berechtigung, dass man über den Verstand etwas lernt. Aber ich achte darauf, dass man die Dinge auch über das Gefühl lernt. Super wichtig.

Und wenn ich das jetzt so habe, jetzt kann ich die Melodie rein rhythmisch aufsagen und es ist super easy in dem Moment, oder? Das funktioniert schon und dann habe ich (Sven singt mit) Das ist deshalb super wichtig: Wenn du das so hast, dann ist das Umsetzen danach auf der Klaviatur auch super easy, denn die Fingersätze haben wir schon miteinander angeschaut.

Und du merkst jetzt in der Zapiano®-Methode, da haben wir einen sehr strukturierten Prozess zum Teil, aber es gibt auch ein sehr kreatives Element. Aber es ist wichtig, dass du die Dinge sehr fokussiert einzeln anschaust, verinnerlichst und dann kannst du sie auch wirklich umsetzen. Und der Vorteil dessen ist, wenn du diese Dinge einmal so gelernt hast, Das sind ja musikalische Bausteine. Die kommen immer wieder vor bei jedem Song.

Dann wirst du die neuen Songs, die du lernst, viel rascher spielen können, weil du beginnst nicht mehr bei Null. Du hast gewisse Dinge, diese Bausteine einfach verinnerlicht, viel tiefer, als wenn du es dir nur über das Notenmaterial einfach anschaust. Weil ich habe ja festgestellt, viele Leute, die nur nach Noten lernen, für die ist jedes Stück wieder so quasi bei Null. Und dann dauert es ewig, bis die in die Gänge kommen. Absolut ewig. Und das hört sich immer noch nicht gut an. Aber wenn du die Dinge über das Gefühl lernst, über den Verstand und das Gehör, hast du einen viel tieferen Zugang zur Musik machen.

Okay, also. Jetzt, wenn ich diese Rhythmik nehmen würde: (Sven singt mit) Oh, ich könnte es noch so zeigen. Du kannst auch zählen, natürlich. Etwa so: Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier. Du könntest es auch so machen natürlich. Das ist eher ein bisschen gebräuchlicher, für die meisten ist es ein bisschen einfacher. Ich empfehle immer, mehrere Möglichkeiten zu lernen, sodass du wirklich merkst: Hey, jetzt ist es drin. Und jetzt, wenn ich das so nehmen würde, diese Melodien, dann habe ich das: (Sven singt) Hast du gemerkt, ich musste jetzt nicht mehr irgendwie da zählen, drei und vier und, weil ich habe das im Gefühl drin.

Und dann kommt die Sache natürlich viel schneller so natürlich raus. Okay, wenn wir jetzt die Akkorde dazunehmen, ich werde jetzt nur die ganzen Noten da spielen. Also ich werde es einfach liegen lassen, dann habe ich das: Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei…. Genau.

Und das ist jetzt die absolut einfachste Art, wie ich ein Lead Sheet interpretieren kann. Denn die Rhythmik bei der Harmonik, die steht ja nicht da. Das ist nicht ausgeschrieben. Ich habe es nur diese beiden Voicings da so gespielt mit ganzen Noten. Und jetzt gibt es natürlich jede Menge kreativen Spielraum. Jetzt könnte ich zum Beispiel hier auf die Eins den Akkord spielen, Dann immer die Viertelnote oben wieder spielen. Das gibt so einen gewissen Halt in diesem Raum, vor allem wenn ich da die Synkopen hinzufüge. Dann hätte ich das so: Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier…

Das wäre dann so, wenn ich das jetzt zusammenfüge mit der Melodie, dann krieg ich das: Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins und Zwei und Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier..

Das wäre dann so: Wenn ich das jetzt zusammenfüge jetzt mit der Melodie, dann krieg ich das: Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins, Zwei, Drei, Vier, Eins und Zwei und Drei, Vier, Eins, Zwei, Drei, Vier,….

Genau, du merkst, dann beginnt die Sache schon zu klingen. Jetzt habe ich schon ziemlich viele Bausteine hinzugefügt. Wir haben da Synkopen, wir haben die Pulsation, die da trägt und das macht das Ganze schon sehr interessant. Wenn ich jetzt nochmals ein Element, ein kreatives Element hinzufügen würde, dann könnte ich sagen, okay, ich habe eine ganze Note, die einfach synkopiert wird, die klingt einfach so. Da passiert jetzt nicht so viel. Und wenn nicht so viel passiert, dann kann man auch etwas hinzufügen.

Völlig logisch. Die Frage ist jetzt, was fügen wir hinzu? Denn ich möchte, dass die Melodie ja so klingt. Also ich werde nicht irgendwelche Arpeggios da spielen über die ganze Tastatur, sondern ich werde etwas ganz Leises hinzufügen, und zwar im mittleren Range hier drin. Die Innervoicings. Da wird es spannend, hier drin. Das ist das, was sehr gute Komponisten auch immer wieder machen, dass sie gewisse Dinge da auffüllen, die fast nicht hörbar sind, die aber wirklich entscheidend beitragen, ob etwas sich wirklich gut anhört oder einfach nur richtig.

Also wenn ich jetzt so was spiele, dann habe ich … Genau, jetzt habe ich das hinzugefügt. Jetzt habe ich hier … Ich habe das jetzt aus dem Moment heraus gemacht. Also ich wusste: okay, diese Note klingt. Ich fühle natürlich auch, wie lange ein Vierviertel-Takt geht. Das ist natürlich ein Vorteil, wenn man das auch fühlt. Und ich weiß auch rein rhythmisch, wie ich die Dinge da platzieren kann, dass es gut anhört. Also jetzt habe ich: Eins, zwei, drei, vier und …

Also eins, zwei, drei, vier und …

Diese Rhythmik habe ich jetzt gewählt.

Einfach aus dem Moment raus: Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins und Zwei und Drei und Vier und …

Und ich habe diese Noten ganz leise angeschlagen. Alles zusammen ist denn das…

Eins und Zwei und Drei und Vier und Eins und Zwei und Drei und Vier, und Eins und Zwei und Drei und Vier, und Eins und Zwei und Drei und Vier, und Eins und Zwei und Drei und Vier, und Eins und Zwei und Drei und Vier, und Eins und Zwei und Drei und Vier,…

So, und das wäre dann noch der Schluss von dieser Section. Ich habe dann den D-Moll. Dann könnte ich das Ganze auch mit Oktaven spielen. Ich könnte auch so… Das ist dann so der Höhepunkt in diesem Stück. Du musst dir vorstellen, die Inspiration dazu, das war ein Meer. Ich war da am Meer, ich habe da rausgeschaut, habe diese Wellen da angeschaut. Das sind immer die Wellen, die kommen da. Da kommt eine größere Welle und jetzt kommt eine ganz große Welle und dann wird die See wieder ruhig. So ist das ganze Stück aufgebaut. Das ist einfach der Zwischenteil, den ich dir so gezeigt habe. In dieser Art.

Du merkst jetzt, also gewisse Dinge sind sehr strukturiert, die ich dir zeige und gewisse Dinge haben auch einen sehr großen kreativen Spielraum. Und das macht es natürlich interessant, wenn du das von Beginn weg ausloten kannst. Ich achte darauf, dass meine Schüler immer sehr präzise Angaben kriegen von mir, dass sie wissen, okay, hey, das musst du jetzt einfach können. Du musst es üben, bis du es kannst. Wenn du das kannst, dann kannst du mit diesem Material, mit diesen Bausteinen, wie du immer wieder lernst, plötzlich kreativ umgehen.

Und dann kannst du da was hinzufügen, da was verändern. Und meine Schüler lernen von Beginn weg dieses Konzept von Struktur und Kreativität gemäß der Zapiano®-Methode.

Okay, ich hoffe, das war interessant und aufschlussreich. Ich bedanke mich für das Zuschauen. Wenn du noch Fragen hast zu diesem Video, dann freue ich mich auf alle deine Kommentare und ich wünsche dir eine gute Zeit und viel Freude im Piano.

"Breaking Waves" auf dem Piano

Die Entstehung von „Breaking Waves“

„Breaking Waves“ entstand aus meiner Faszination für das Meer. Die unaufhörlichen Wellen, die gegen die Küste schlagen, inspirieren mich immer wieder. Es ist diese unbändige Kraft, die gleichzeitig beruhigend und zerstörerisch sein kann, die ich in meinem Stück einfangen wollte. Jede Welle hat ihre eigene Bewegung und Dynamik, und ich wollte diese Komplexität durch Musik ausdrücken.

Struktur & Komposition

Das Stück beginnt mit einer sanften, geheimnisvollen Einleitung, die den Zuhörer in die Welt der Wellen eintauchen lässt. Die ersten Noten sind wie die sanften Berührungen der Wasseroberfläche, die die leisen Wellen ankündigen. Diese Anfangsphase des Stücks baut langsam Spannung auf und bereitet den Hörer auf den Hauptteil vor.

Der mittlere Teil von „Breaking Waves“ ist lebhafter und dynamischer. Hier kommen die Wellen mit voller Kraft zum Einsatz. Die rhythmischen Muster und die harmonischen Spannungen reflektieren das Aufeinandertreffen von Wellen, die gegen Felsen schlagen. Die Musik wird intensiver und schneller, um die rohe Energie und die Unvorhersehbarkeit des Meeres darzustellen.

Zum Schluss beruhigt sich das Stück wieder. Die Musik kehrt zu einer sanften, beruhigenden Melodie zurück, die die Ruhe nach einem Sturm widerspiegelt. Es ist der Moment, wenn die Wellen sanft zurückziehen und eine neue Stille eintritt, die die Landschaft neu gestaltet.

Spieltechnische Überlegungen

„Breaking Waves“ ist nicht nur ein emotionales, sondern auch ein spieltechnisches Abenteuer. Die Komposition nutzt eine Vielzahl von Klaviertechniken – von schnellen Arpeggien bis hin zu kräftigen Akkorden. Diese Techniken sind darauf ausgelegt, die Bewegung und Textur der Wellen zu imitieren. Die Dynamik und Artikulation sind entscheidend, um die unterschiedlichen Phasen der Wellen darzustellen und die gewünschte Atmosphäre zu schaffen.

Ein fortgeschrittener Einsteiger, wird mit den Spieltechniken vertraut sein und kann diese relativ rasch Umsetzen. Das Abwechselnde Spiel in der rechten Hand von laut & leise birgt jedoch eine Herausforderung – die es zu meistern gilt!

Fazit

„Breaking Waves“ ist ein musikalisches Abenteuer, das die unaufhörliche Bewegung und die kraftvolle Präsenz des Meeres einfängt. Es ist ein Stück, das nicht nur meine Leidenschaft für das Klavier und die Natur widerspiegelt, sondern auch die Möglichkeit bietet, Emotionen und Geschichten durch Musik zu erzählen.

Ich hoffe, dass euch dieses Stück genauso fesselt und bewegt wie mich bei seiner Schaffung. Wenn ihr das nächste Mal am Meer seid, denkt vielleicht an „Breaking Waves“ und lasst euch von den Wellen inspirieren!

"Breaking Waves" Wellen schlagen an Steg auf

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