Welche Akkordtypen gibt es?

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Hast du dich bei all den verschiedenen Arten von Akkorden schon einmal gefragt, wie viele verschiedene es davon gibt und wie sie sich voneinander unterscheiden? Wir haben uns die Mühe gemacht, einmal eine Liste der verschiedenen Akkordtypen zusammenzustellen.

Also: Welche Akkordtypen gibt es? Es gibt viele verschiedene Akkordtypen, allen voran die Dreiklänge in den Arten „Dur“, „Moll“, „vermindert“ und „übermäßig“. Daneben gibt es Vierklänge und erweiterte Akkorde in unterschiedlichen Formen.


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Aber was heißt das genau? Wie sieht ein Dreiklang konkret aus? Und wie ein Vierklang? Lies einfach weiter und wir haben die Antworten für dich.

Eine Frau lernt Akkordtypen am Klavier.

Die verschiedenen Akkordtypen

In der westlichen Musik gibt es viele verschiedene Akkordtypen, die aus verschiedenen Kombinationen von Intervallen bestehen. Hier sind einige der häufigsten und wichtigsten Akkordtypen:

Dreiklänge

  1. Dur-Dreiklang: Besteht aus einer großen Terz, gefolgt von einer kleinen Terz (z. B. c-e-g)
  2. Moll-Dreiklang: Besteht aus einer kleinen Terz, gefolgt von einer großen Terz (z. B. a-c-e)
  3. Verminderter Dreiklang: Besteht aus zwei kleinen Terzen (z. B. b-d-f)
  4. Übermäßiger Dreiklang: Besteht aus zwei großen Terzen (z. B. c-e-g#)
Welche Akkordtypen am Klavier gibt es?

Vierklänge (Septakkorde)

  1. Dur-Septakkord: Diese Akkordtypen bestehen aus einem Dur-Dreiklang plus einer großen Septime (z. B. c-e-g-b).
  2. Dur-Moll-Septakkord (Dominantseptakkord): Dur-Dreiklang plus kleine Septime (z. B. g-b-d-f)
  3. Moll-Septakkord: Moll-Dreiklang plus kleine Septime (z. B. a-c-e-g)
  4. Halbverminderter Septakkord: verminderter Dreiklang plus kleine Septime (z. B. b-d-f-a).
  5. Verminderter Septakkord: verminderter Dreiklang plus verminderte Septime (z. B. b-d-f-ab).

Erweiterte Akkorde

Diese Akkordtypen enthalten Töne, die über die Septime hinausgehen, wie None, Undezime und Tredezime.

  1. None-Akkorde: zum Beispiel Cmaj9, Cm9
  2. Undezime-Akkorde: zum Beispiel C11, Cm11
  3. Tredezime-Akkorde: zum Beispiel C13, Cm13
Ein Klavierschüler übt Akkordtypen am Piano.

Sonstige Akkorde

  1. Suspendierte Akkorde: zum Beispiel Csus2, Csus4
  2. Quartakkorde: Akkorde, die hauptsächlich aus Quarten bestehen
  3. Cluster-Akkorde: Akkorde, bei denen die Töne eng beieinander liegen, oft in Halbton- oder Ganztonschritten
  4. Slash-Akkorde: ein Akkord, welcher jedoch einen anderen Basston als den Grundton hat. Die Bassnote kann die Terz oder Quinte sein, vielfach wird jedoch auch ein anderer Ton genommen, welcher meist aus der diatonischen Tonleiter stammt. Als Komponist oder Arrangeur lässt sich ein solcher Song spannender gestalten, indem man die Akkordverbindungen fürs Gehör angenehmer gestaltet. Die Beatles waren Meister darin, einfache Akkordverbindungen mit anderen Bassnoten zu verknüpfen.

Dies ist keine vollständige Liste aller Akkordtypen, da es viele Variationen und Kombinationen von Akkorden gibt, insbesondere in modernen Musikstilen wie Jazz und zeitgenössischer, klassischer Musik. Akkordstrukturen können auch durch Hinzufügen, Weglassen oder Verändern von Tönen verändert werden, um einzigartige Klänge und Texturen zu erzeugen.

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