Zugangs

thumb|right|250px|Urdolmenzugänge thumb|right|250px|Dolmenzugänge und Ganggrabgrundriss thumb|right|250px|Ganggrabzugänge und Seelenloch 250px|thumb|Der spitzwinkelige Zugang (6) Der Zugang zu Megalithanlagen ist ein architektonisches Konstruktionenmerkmal, das bis in die Benennung durchschlagen kann. Die Megalithanlagen der östlichen Trichterbecherkultur (TBK) und der verwandten Kulturen in Mittel- und Nordeuropa haben keine Eingänge (sie sind nicht begehbar) sondern Zugänge, die in der Regel nur kriechend zu uberwinden sind. Die Zugangsgestaltung hat den Zweck den Kultbau so zu verschließen, dass der Innenraum auch nach längerer Zeit zugänglich bleibt (um sukzessiv Rituale durchzuführen). Dazu benutzten die Bauschulen der nordischen Megalitharchitektur, der Wartberg-Kultur (westliche Trichterbecherkultur) und der Horgener Kultur einige Varianten, die sich im internationalen Megalithgebiet so, oder wenig verändert wiederfinden. Wie ausgefeilt die Lösungen im Einzelnen auch waren, allen war das Bestreben gemein, die Anlage so verschließen zu können, dass das erneute Öffnen unter schwierigen, aber von der Nutzergemeinde handhabbaren Bedingungen (ohne Spezialisten), möglich war.