Klaviere

thumb|right|Pianino Pianino (italienisch für „kleines Piano“; englische Bezeichnung “upright piano”) ist die Bezeichnung für das heute allgemein bekannte, aufrecht stehende Klavier. Das Pianino wurde etwa um 1840 eingeführt; es stellt eine vereinfachte Form des ebenfalls aufrecht stehenden, prachtvolleren Lyraflügels dar. Aufgrund des geringeren Platzbedarfes gegenüber Flügel und Tafelklavier eroberte es sich dauerhaft bis heute seinen Platz im häuslichen Bereich. Das Pianino hat in der Regel einen Tonumfang von 7¼ Oktaven (Subkontra A–c5); Bauarten mit geringerem Tonumfang kommen allerdings auch vor. Eine spezielle Form ist ein Pianino mit Untertastenmechanik, gelegentlich auch Yacht-Klavier genannt. Es ist besonders kompakt gebaut und hat oft nur 6½ Oktaven, gelegentlich mit einklappbarer Tastatur. Solche Instrumente mit einer Höhe von weniger als einem Meter haben, wie der Name bereits ausdrückt, die Mechanik unter der Klaviatur. Wesentlicher Nachteil ist die zeitaufwändige Wartung, da alleine der Aus- und Wiedereinbau der Mechanik sehr viel länger dauert als bei der üblichen Bauart. Das zu Grunde liegende Bauprinzip senkrecht verlaufender Saiten ist bereits im 16. Jahrhundert beim Clavicytherium und dem Gambenwerk angewandt worden.