Wozu ist eigentlich das rechte Pedal da? Ich zeige es dir. Wenn du Harmonien spielst – also Akkorde, das ist ein Synonym und bedeutet dasselbe – und dabei das Pedal nach unten gedrückt hältst, kann es beim Wechsel von einer Harmonie zur nächsten schnell etwas mulmig klingen. Die Töne verschwimmen ineinander, und das ist meist unerwünscht, vor allem wenn du zum Beispiel eine solche Passage spielst. Du merkst dann, dass eine Spannung entsteht, die in diesem Moment nicht gewollt ist.
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Das rechte Pedal solltest du deshalb immer ganz kurz vor dem Wechsel zur nächsten Harmonie anheben, also loslassen. Das musst du wirklich gezielt und auch separat üben, bis es sicher sitzt. Wenn du diesen Mechanismus einmal verinnerlicht hast, geht er dir nicht mehr verloren. Dann zählst du etwa: eins, zwei, drei, vier – eins, zwei, drei, vier – und lässt das Pedal jeweils kurz vor dem Harmoniewechsel los.