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Warum gibt es verschiedene Tonarten? Warum ist das wichtig? Wann sollte man sich mit Tonarten beschäftigen? Gibt es Prinzipien die auf alle Tonarten anwendbar sind?

Du siehst hier eine Aufzeichnung des Live Piano Coachings vom Montag 17.6.2019.

Timeline

04:25 Begrüßung und Vorstellung des Themas, News
11:10 Warum brauchen wir Tonarten? Warum beschäftigen wir uns so lange mit C-Dur im PianoStarter 1?
18:55 Was brauche ich, um Tonarten zu lernen? Wie viele Töne habe ich in einer Tonart? 
25:00 Wie viele Akkorde habe ich in einer Tonart? Transponieren eines Stückes am Klavier
27:30 Wie viele Tonarten gibt es insgesamt? Transponieren eines Stückes in g-Moll
30:25 Wo beginne ich mit dem Lernen von Tonarten und wie viele Tonarten soll ich lernen? Wie übe ich das?
34:25 Lernen von Tonarten nach der Zapiano®Methode
44:30 Fragen und Antworten, Verabschiedung

Warum Tonarten? Live Piano Coaching

Hier gebe ich euch einen kurzen Crashkurs zum Thema Harmonielehre. Warum braucht man eigentlich Tonarten und muss man das Wechseln von Tonarten unbedingt beherrschen? Was hat man davon, wenn man ein Stück in eine andere Tonart transponieren kann? Darum soll es hier gehen.

Wenn du Fragen zum Thema Digitalpianos hast, dann kann ich dir die Seite tastenträume.ch von Rainer Zulauf empfehlen. Rainer hat sein Fachgeschäft in Aarau und kennt sich hervorragend mit allen Modellen aus. Er kann dich super beraten.

Widmen wir uns zunächst einmal der Frage, warum Tonarten existieren. Im PianoStarter 1 verwenden wir zunächst die Tonart C-Dur. Wenn man sich in einer Tonart gut auskennt, dann kann man das Gelernte auch auf die nächste Tonart übertragen. Es macht keinen Sinn schnellstmöglich so viele Tonarten wie möglich zu lernen, ohne bereits verinnerlicht zu haben, wie eine Tonart überhaupt aufgebaut ist. Als Einsteiger ist es also ratsam relativ lange in der C-Dur-Tonleiter zu bleiben. Im PianoStarter 2 lernen wir dann weitere Tonarten.

Warum Tonarten gebraucht werden

Vielleicht fragst du dich, warum Tonarten Sinn machen? Vielleicht hast du schon einmal mal versucht einen Song mitzusingen. Manchmal ist ein Stück viel zu hoch für die eigene Stimmlage – oder zu tief. Jeder fühlt sich in einer anderen Tonlage wohl. Deshalb ist es so wichtig, Songs am Klavier transponieren zu können – sie also von ihrer ursprünglichen Tonart in eine andere Tonart übertragen zu können. Daher empfehle ich dir, dich mit Tonarten auseinanderzusetzen. Die meisten E-Pianos verfügen über eine Transpositionsfunktion. Du spielst in einer dir vertrauten Tonart wie C-Dur, aber aus dem E-Piano ertönt der Song in As-Dur, wenn du dies in der Funktion zum Transponieren so eingestellt hast. Das ist zwar ganz praktisch, aber ich würde dir nicht dazu raten, da du dich hierbei am Klavier nicht weiterentwickelst.

Jede Tonart hat auch ein Stück weit eine eigene Klangfarbe. Es gibt Tonarten die eher einen „dunkleren“ Charakter haben und solche die einen „helleren“ und „freundlicheren“ Charakter haben. B-Tonarten meistens eine etwas dunklere Klangfarbe, die Kreuz-Tonarten eine hellere, klarere.

Was brauche ich, um Tonarten zu lernen?

Wenn man sich ein bisschen mit Harmonielehre auseinandersetzt, dann ist es eigentlich relativ einfach, verschiedene Tonarten zu lernen. In meinem Kurs Chords&Scales gehe ich genau darauf ein. Sei dir beim Lernen der Tonarten am Klavier darüber bewusst, dass es etwas dauert, bis man verschiedene Tonarten auf dem Klavier anwenden kann. Im Kurs Chords&Scales gebe ich dir viele Übungen mit an die Hand, damit du dich immer sicherer innerhalb einer beliebigen Tonart bewegen kannst.

Wie viele Töne habe ich in einer Tonart?

In jeder Tonart gibt es immer sieben verschiedene Töne. Auf jedem dieser sieben Töne kann ich jeweils einen Akkord bilden. Also gibt es insgesamt sieben verschiedene Akkorde in einer Tonart. Diese Prinzipien erkläre ich sogar schon in PianoStarter 1, weil es so wichtig für das Verständnis ist.

Wie viele Tonarten gibt es nun aber eigentlich insgesamt? Auf jeder der 12 Töne der Klaviertastatur kann eine Tonart gebildet werden. Es gibt also insgesamt 12 verschiedene Tonarten. Deswegen ist es so wichtig, dass du erst mal eine Tonart wie C-Dur sicher beherrschst und dann langsam nach und nach neue Tonarten beim Üben mit hinzunimmst. Es reicht, wenn du zunächst die gebräuchlichsten Tonarten auf dem Klavier anwenden kannst. Zu jeder Durtonart gibt es eine parallele Molltonart. Diese wird immer von der 6. Stufe der Durtonleiter aus gebildet.

zapiano-methode-stufenakkorde-der-c-dur-tonleiter-warum-tonarten

Wie beginne ich nun am besten mit dem Lernen von Tonarten und wie viele Tonarten soll ich lernen?

Du kannst erst einmal anfangen, eine I-IV-V-I Akkordverbindung in Grundstellung zu spielen.

  • In C-Dur sind dies die Akkorde C, F, G, C.
  • Diese kannst du nun einmal versuchen, in die Tonart F-Dur zu transponieren. Dann erhältst du die Akkorde F, Bb, C, F.
  • Oder du versuchst diese I-IV-V-I Verbindung einmal in der Tonart G-Dur zu spielen: Dann lauten die Akkorde G, C, D, G.

Diese drei Tonarten sind erst mal sehr einfach zu spielen. Ziel sollte sein, dass du zunächst diese Akkordverbindung locker spielen kannst, ohne viel dabei nachdenken zu müssen. Sehr hilfreich ist es, wenn du zusätzlich, während du die Akkorde drückst, den Namen des jeweiligen Akkordes laut aussprichst.

Wenn das gut klappt, dann kannst du das ganze auch mit Akkordumkehrungen versuchen. Bei einer I-IV-V-I Verbindung kannst du zum Beispiel den ersten Akkord in der Grundstellung spielen, den zweiten Akkord in der zweiten Umkehrung, den dritten Akkord in der ersten Umkehrung und den vierten Akkord wieder in der Grundstellung. Im PianoStarter 1 erkläre ich dir ganz ausführlich, wie du Akkorde und Akkordverbindungen in verschiedenen Umkehrungen spielen kannst. Unten in der Grafik siehst du die Umkehrungen für den C-Dur-Akkord. Wenn dir das alles noch zu komplex ist, dann schau dir gerne eine kostenlose Probelektion an. Viel Spaß dabei 🙂

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