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Heute zum Thema „Warum Rhythmik so wichtig ist“

Bei der Aufzeichnung dieses Live Coachings war die Verbindung nicht stabil. Es kam daher zu ein paar wenigen Störungen.

 

 

Warum Rhythmik so wichtig ist

Fragst du dich, warum der Rhythmus bedeutsam ist? Warum man sich gesondert mit diesem Thema beschäftigen sollte oder gar muss? Im heutigen LIVE zu diesem Artikel erklärt dir Sven, der Gründer von Zapiano®, genau, wie es zur Gründung kam und welchen Einfluss das Thema „Warum Rhythmik so wichtig ist“ auf ihn nahm.

Sein Werdegang war klassisch im Sinne einer akademischen Ausbildung im Gitarrenspiel. Dann war der Wunsch da, einen leichteren Zugang zum Musikmachen zu finden. Fernab von Büchern, DVDs und dem damaligen Angebot. Er wurde bei Reinhard Flatischler mit TaKeTiNa fündig. Er lernte viel über sich selbst, über die Art des Wahrnehmens von Musik sowie über das Üben. Später dann auf einer wunderschönen Weltreise mit seiner Frau war er weder mit Gitarre noch mit einem Klavier unterwegs. Seine einzigen Instrumente waren drei Dinge:

  • ein Shaker
  • ein Kissen
  • und ein Metronom.

In dieser Zeit hatte er sich mit der Frage auseinandergesetzt: Wie kann ich Rhythmus spüren? Passend dazu entwickelte er sein Programm mastering-rhythm.com. Dort findest du mehr als 40 Videos mit zeitlosem Inhalt.

Tipp 1: Warum Rhythmik so wichtig ist – Verbinde dich mit dem Rhythmus und dir selbst

Beim Thema Warum Rhythmik so wichtig ist geht es darum, dass du leicht erlernen kannst, den Rhythmus tief in dir zu spüren. Denn dies überträgt sich aufs Piano, auf dein Spiel. Daher kommt es, dass bei jedem Musiker das gleiche Stück unterschiedlich klingt. Wenn du jemandem zuhörst, der ein Stück schön spielt, und es dich berührt, dann liegt es daran, dass er mit sich und dem Rhythmus verbunden ist.

Wirkung entfaltet sich, wenn du mit dir selbst verbunden bist. Wenn du im Aussen bist, hast du deine Wahrnehmung nach aussen gerichtet. Du verminderst die Wirkung deiner schönen Klaviermusik. Das ist wahrnehmbar. Vielen fehlt dieser Zugang.

Die Zapiano® Methode wurde genau aus diesem Grund entwickelt. Die drei Aspekte Harmonik, Melodik und Rhythmus werden nicht nur verstandesmäßig erfasst, sondern mithilfe verschiedener Sinneskanäle verinnerlicht. Auch beim Thema Rhythmus ist es wichtig einen intensiven Zugang über das Körpergefühl zu bekommen. Wenn du das Gefühl aussen vor lässt, wird das Klavierspiel zu etwas mechanischem, wo du ständig etwas erreichen musst. Wenn du anfängst, dich auf dein Gefühl zu konzentrieren, kommst du in eine Oase der Ruhe und des Seins. Wenn du diesen Punkt des lustvollen Ausprobierens erreicht hast, dann wird dir das Klavierspiel Spass machen. Du wirst automatische neue Sachen entwickeln und dein rhythmisches Potenzial enorm verbessern.

Tipp 2: Warum Rhythmik so wichtig ist – Nutze die Pulsation

Weisst du, was Pulsation bedeutet? Die Pulsation ist das Gleichmässige, das sich unter der Musik versteckt, bewegt. Als Beispiel sei Techno genannt. Dort ist die Pulsation sehr einfach zu erkennen. Etwas subtiler ist es im Jazz. Die Jazz-Trio-Standardbesetzung besteht aus Kontrabass, Schlagzeug und Piano. Das Schlagzeug sorgt als Rhythmusinstrument z.B. mit der Swing Phrasierung auf dem Ridebecken oder einem anderen rhythmisch wiederkehrenden Element dazu, dass die Pulsation noch weitestgehend erkennbar ist. Dennoch werden im Jazz häufig Akzentverschiebungen und komplexe Polyryhthmen angewendet. Oftmals fällt es uns dadurch schwer, einen durchgängigen Beat erkennen zu können. Die Pulsation ist lediglich leicht fühlbar, wenn du genau hinhörst und viel Jazz-Musik hörst.

Wenn du Musik hörst, die dir gefällt, kannst du versuchen darauf achten, wo die Pulsation ist. Achte auf das gleichmässig wahrnehmbare Element, bei dem du Mitklatschen würdest. Die Musikrichtung spielt da eine untergeordnete Rolle. Die Pulsation hat eine Kraft innerhalb der Musik, mit der du dich verbinden kannst. Deine Musik hört sich leichter und schöner an. 

Tipp 3: Warum Rhythmik so wichtig ist – Aktiviere deinen Körper

Während du schöne Musik hörst, kannst du mitklopfen. Damit ist gemeint, dass du mit einer Hand oder beiden Händen passend zu dem Gehörten locker und leicht auf deinen Körper klopfst oder klatschst. Das nennt man auch “Bodypercussion”. Du kannst durch Stampfen, Schnipsen, Klatschen sowie Klopfen auf Oberschenkel, Bauch oder Brust verschiedene Klänge erzeugen. Diese imitieren den Klang von Bass-Drum, Snare-Drum und Hi-Hat eines Schlagzeugs. So kannst du mit deinem eigenen Körper einen Groove erzeugen, ohne dass du dazu ein Schlagzeug brauchst. Probiere das einfach mal aus und verwende folgendes Muster: Brust – Schnips – Klatsch – Brust – Brust – Schnips – Klatsch – Schnips.

Tipp 4: Warum Rhythmik so wichtig ist – Nutze einen Shaker

Einen Shaker zu benutzen ist besonders für Pianisten wertvoll. Ein Shaker lockert dich auf. Kombiniere es mit beispielsweise indischen Silben oder mit dem bereits erwähnten TaKeTiMi. So kannst du die Gleichzeitigkeit und Unabhängigkeit der beiden Hände beim Klavierspielen mit den Shakern und deiner Stimme simulieren. Du lässt deinen Verstand aussen vor und bekommst ein ganz anderes Gefühl fürs Musikmachen. Auf mastering-rythm.com erfährst du im Detail Weiteres dazu, wie du es üben kannst.

Ein Spezial-Tipp dazu ist Rhythm of the Chakras von Glen Velez. Höre dir das über Kopfhörer oder mit grossen Boxen an.

Tipp 5: Warum Rhythmik so wichtig ist – Übe ganz minimalistisch

Du kannst die kennengelernten Rhythmen und dazu passenden Silben üben, indem du besonders Leichtes auf dem Klavier spielst und das Gelernte anwendest. Spiele zum Beispiel einen 4/4-tel Takt, indem du immer nur auf die 1 einen Akkord legst, und diesen als ganze Note über den gesamten Takt spielst. Zähle beim Spielen für die Viertel die Silben ta – ke – di – mi gleichmässig und locker mit und geniesse dein Spiel. Setze nun nach Gefühl leichte Akzente. Die schönen Silben, die du sprichst, bilden den Mittelpunkt. Du „baust“ den Rest deiner Musik drum herum und beginnst zu improvisieren und den Rhythmus leicht zu variieren. Wenn du merkst, dass es dir rhythmisch zu kompliziert wird und du ins Stocken kommst, dann vereinfache es wieder, indem du nur noch einen Akkord jeweils auf die erste Zählzeit legst. Es sollte möglichst einfach bleiben. Versuche in einen meditativen Zustand zu kommen. Es ist das Gegenteil vom Notenlesen – du spielst frei und aus dem Moment raus.

Unten kannst du dich für eine kostenlose Probelektion registrieren und loslegen. Viel Spass!

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