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Heute zum Thema „Unabhängigkeit der Hände

Unabhängigkeit der Hände

In diesem ersten Teil der neuen Serie bekommst du passend zum Live-Stream des heutigen Themas „Unabhängigkeit der Hände“ fünf Tipps zu Übungen, die du besonders als Einsteiger gut gebrauchen kannst.

Bei Zapiano® ist die Basis eine ganzheitliche Methodik, die Zapiano® Methode. Das bedeutet, dass du dich immer auf einen Teilbereich fokussierst. Du übst ganz konzentriert jeden Lernschritt, bis du es verinnerlichst und es für dich dadurch einfach wird. Denn alles, worüber du nicht mehr nachzudenken brauchst, wird sich auf vielfältige Weise einfach besser anhören.

Das ist der Clou des ganzheitlichen Lernens.

Du magst dich vielleicht fragen: „Wie ist das mit den Fingerübungen… wie kann ich die Hände voneinander unabhängig machen? Wie funktioniert das?“. Oder du fragst dich:

  • „Ja, braucht es das überhaupt?“

  • „Wie viel Spieltechnik ist denn nötig“
  • „Was mache ich, wenn meine Finger abstehen zu Beginn und wie kann man das üben?“

Dies betrifft den Sinneskanal „Hände“, den wir zusammen anschauen. Dazu bekommst du fünf Tipps und Übungen.

Unabhängigkeit der Hände – Tipp Nummer 1

Du solltest so sitzen, dass du deine Hände locker auf die Tastatur legen kannst. Deine Arme sollten sich nahe am Körper befinden und dein Handgelenk lediglich einen leichten Knick aufweisen.

Unabhängigkeit der Hände – Tipp Nummer 2

Beim Spielen einer Übung, z.B. zu den fünf weißen Tasten „c, d, e, f, g“ mit der rechten Hand ist es gut, wenn keine Pausen zwischen den einzelnen Tönen entstehen. Für den Start ist ein langsames und konzentriertes Üben wichtig. Die Fingerhaltung ist an dieser Stelle noch nicht so ausschlaggebend.

Unabhängigkeit der Hände – Tipp Nummer 3

Platziere deine linke Hand eine Oktave tiefer als die rechte Hand und führe beidhändig parallel die gleiche Bewegung aus. Du machst mit dem kleinen Finger der linken Hand die gleichen Bewegung wie mit dem Daumen der rechten Hand. Das braucht zunächst etwas Übung, bis beidseitig keine Pausen mehr entstehen.

Unabhängigkeit der Hände – Tipp Nummer 4

Wenn Tipp Nummer 3 flüssig läuft, kommt das Nächste dran: Du spielst spiegelverkehrt beide Hände. Auch das erfordert anfangs einiges an Konzentration. Sobald du das leicht spielen kannst und eine Unterhaltung nebenher führen könntest, hast du es verinnerlicht. Ab diesem Zeitpunkt kannst du die Schwierigkeit erhöhen. Denn es kommt die Rhythmik ins Spiel.

Du kannst eine Hand beispielsweise doppelt so schnell spielen wie die andere. Ungewohnt zu Beginn, aber es ist ein tolle Übung. Denn es ist eine Bewegung, die öfter vorkommt. Achtel-Noten mit der einen und Viertel-Noten mit der anderen Hand.

Das sind wichtige Fingerübungen zu Beginn. Es geht nicht darum, ob die Fingerhaltung oder die Tonlautstärke stimmen. An dieser Stelle bringt der Wunsch nach Perfektion nichts. Verschiedene Rhythmen spielen zu können bringt bereits zu Anfang viel.

Unabhängigkeit der Hände – Tipp Nummer 5

Beim Klavierspiel gibt es auch vom Rhythmus dominierte Bewegungen, ganz ähnlich wie bei einer Trommel. Jeder Einsteiger sollte sich möglichst früh damit befassen. Denn wenn du es nicht in deinem Körper fühlen kannst, wirst du es beim Klavier nie leicht hinbekommen. Dazu kannst du die Übung, die du vorhin mit den Fingern gemacht hast, jetzt mit den Händen durchführen. Den Achtel-Takt mit der einen und den Viertel-Takt mit der anderen Hand.

Im PianoStarter 1 findest du noch weitere Übungen. Damit bekommst du ein umfassendes Lehrwerk. Dieser Kurs ist für Einsteiger. Du brauchst keine Vorkenntnisse mitzubringen für den Kurs. Du kannst dich jederzeit unten für eine kostenlose Probelektion registrieren und kannst sofort loslegen.

Dazu bekommst du noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Du kannst einmal monatlichen ein Video von deinem Spiel hochladen und erhältst ein Feedback dazu. Gleichfalls bist du Mitglied in der Zapiano®Community und kannst dich dort mit anderen Gleichgesinnten austauschen.

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