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Klavierstücke mühelos abrufen – wer möchte das schon nicht?

Kennst du die Situation, dass du mit viel Disziplin ein Stück einübst und du nach 1 Monat schon fast alles wieder vergessen hast? Oder du hast Mühe die Stücke deines Repertoires abzurufen?
Dann schau dir unsere Aufzeichnung des Live Piano Coachings vom 28. Oktober 2019 an. Ich gebe dir hier Tipps & Tricks, wie du die Stücke besser verinnerlichen kannst.

Live Piano Coaching – Klavierstücke mühelos abrufen

04:10 Start des Videos
04:35 Begrüßung und Vorstellung des Themas
05:55 Sven spielt den Beginn von „That’s what friends are for“ am Klavier.
08:40 News und hinter den Kulissen
11:30 „Wie lernt ihr ein Stück auswendig?“ – Frage an die Zuschauer
12:10 Sven spielt „That’s what friends are for“ am Klavier.
14:40 Antworten und Kommentare der Zuschauer
16:35 Die Zapiano®-Methode
18:05 Antworten und Kommentare der Zuschauer
18:50 „Wie lerne ich am besten ein Stück auswendig?“ – Antwort von Sven
22:30 Erster Schritt: Üben der Stufenakkorde; Demonstration am Klavier von Sven
25:25 Lesen von Kommentaren und Beantworten von Fragen
29:15 Der nächste Schritt beim Lernen eines Klavierstücks: Akkordfolge
31:25 Demonstration des nächsten Schritts am Klavier
32:25 Der nächste Schritt beim Lernen eines Klavierstücks: Pulsation
33:30 Lesen von Kommentaren und Beantworten von Fragen
34:45 Der nächste Schritt: Die Melodie
35:50 Demonstration des nächsten Schritts am Klavier
37:05 Lesen von Kommentaren und Beantworten von Fragen
38:05 Der nächste Schritt: Das Verständnis für die Musik
41:30 Sven improvisiert ein Beispiel am Klavier.
42:00 Sven erklärt, wie er „That’s what friends are for“ auswendig gelernt hat.
47:40 Lesen von Kommentaren und Beantworten von Fragen
49:45 Sven spielt eine eigene Interpretation von „That’s what friends are for“ am Klavier.
51:55 Lesen von Kommentaren und Beantworten von Fragen
59:30 Verabschiedung 

 

Klavierstücke mühelos abrufen

 

Die Grundlagen müssen stimmen

Wenn es darum geht, Klavierstücke mühelos abzurufen, hab ich folgende Tipps für dich. Der erste Schritt ist natürlich immer, dass du dir das Originalstück anhörst. Dann kannst du dir ein Notenblatt oder ein Leadsheet herunterladen. Dort kannst du dir die Tonart anschauen. Falls du mit der vorhandenen Tonart nicht vertraut bist, empfehle ich dir, das Stück in eine Tonart zu transponieren, in der du dich auskennst. Du solltest dringend die Tonart schon unter den Fingern haben, sonst macht es wenig Sinn. Das Basiswissen muss vorhanden sein. Dazu gehören die Stufenakkorde und die dazugehörigen Tonleitern samt Umkehrungen. Im PianoStarter 1 erkläre ich das ganz detailliert.

Akkorde auswendig lernen und spielen

Im nächsten Schritt schreibe ich die Harmonien auf. Diese versuche ich dann, mir auswendig zu merken. Dann spiele ich nur die Harmonien und noch keine Melodie. Du kannst auch das Stück in Abschnitte unterteilen und dir kleinere Lerneinheiten schaffen – ganz wie du magst. Gerne kannst du dies auch mit geschlossenen Augen probieren. Wenn du darin dann sicher bist, kannst du die Pulsation dazu nehmen. 

Dann erst kommt die Melodie

Jetzt kannst du probieren, die Melodie zu spielen. Falls das noch zu schwer für dich ist, kannst du auch nach Gehör spielen. Es muss nicht eins zu eins sein. Wenn das Spielen der Melodie mit dem jeweiligen Akkord zusammen zu schwierig für dich ist, dann kannst du die Melodie auch alleine spielen. Das kann etwas fad klingen. Oder du nimmst nur die Bassnote mit dazu. Das klingt dann schon harmonischer.

Entwickle ein tiefes Verständnis

Nur Tastendrücken wird dich langfristig nicht zum Erfolg führen. Ein tiefes Verstehen der Melodie ist sehr wichtig für dein grundlegendes Musikverständnis. So kommst du in einen Flow und in eine Improvisation hinein. Die grundlegenden Fragen sind:

  • Wie funktioniert die Melodie?
  • Warum klingt sie gut?
  • Wie funktioniert die Melodie in funktionsharmonischer Sicht?

Im Kurs Chords&Scales erkläre ich das ganz detailliert. Melodie und Akkorde gehören zusammen. Die entscheidende Note in der Melodie ist für mich die erste Note – die „Melodie-Note“. Dann betrachte ich, in welchem Kontext diese zu den Grundtönen der fortlaufenden Akkorde des Stückes steht. Dies notiere ich mir. Ich notiere mir bewusst keine Fingersätze, da es für mich keine Rolle spielt, mit welchen Fingern ich die jeweiligen Töne spiele. Mit diesen Vorbereitungen ist mein Grundstein für das Improvisieren gelegt.

Weitere Infos und News

Das von mir eingangs gespielte Stück heißt „That’s what friends are for“. Es ist ein Popsong, der in den 1980er Jahre komponiert wurde. Die bekannteste Version stammt von Dionne Warwick zusammen mit Elton John, Stevie Wonder und Gladys Knight. Für alle Zapiano®-Club-Mitglieder habe ich im Kurs PopSongs ein Konzept erstellt, damit du in 12 Schritten jeden Pop- oder Jazz-Song einstudieren kannst, sodass du es auch wirklich beherrschst.

Außerdem gibt es News bezüglich des neuen Blues&BoogieWoogie Kurses. Derzeit bin ich dabei, die neuen Kursinhalte zu filmen. Der alte Kurs ist mittlerweile schon acht Jahre alt. Er entspricht nicht mehr ganz meiner heutigen Art des Unterrichtens. Und auch der technische Standard hat sich mittlerweile gewandelt. Daher filme ich den Kurs komplett neu. Er wird nicht genau gleich wie der alte Kurs sein. Der neue Kurs ist etwa Ende des Jahres verfügbar. Für den alten Kurs werdet ihr demnächst noch ein Ausverkaufs-Angebot per E-Mail erhalten.

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