Kenny Barron

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Kenny Barron ist ein renommierter amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Musik-Pädagoge. Er wurde am 9. Juni 1943 in Philadelphia, Pennsylvania, geboren. Barron ist bekannt für seine virtuose Spieltechnik, seine harmonischen Innovationen und sein einfallsreiches Improvisationstalent. Er hat eine doch beeindruckende Karriere hinter sich, die über mehrere Jahrzehnte reicht.

Kenny Barron – sein Werdegang

Barron begann seine professionelle Karriere in den späten 1950er Jahren und arbeitete mit einer Vielzahl von Jazzgrößen zusammen, darunter Dizzy Gillespie, Freddie Hubbard, Stan Getz, und viele andere. In den 1980er Jahren begann er eine langjährige Zusammenarbeit mit dem renommierten Tenor-Saxophonisten Stan Getz, mit dem er mehrere Alben aufnahm.

Darüber hinaus ist Kenny Barron auch als herausragender Komponist bekannt und hat zahlreiche eigene Kompositionen veröffentlicht. Er hat auch eine umfangreiche Diskographie mit Dutzenden von Alben unter seinem eigenen Namen, die eine breite Palette von Stilen und Einflüssen abdecken.

Zusätzlich zu seiner Karriere als Musiker ist Barron auch als Musik Pädagoge tätig. Er hat an verschiedenen Universitäten gelehrt und gilt als Mentor für viele junge Jazz-Musiker.

In der Jazzwelt wird Kenny Barron allgemein als eine bedeutende Figur angesehen, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des Genres hatte und weiterhin hat. Er wurde neun mal für einen Grammy nomminiert. Seine Musikalität, seine Technik und seine Innovationskraft machen ihn zu einem herausragenden Vertreter des zeitgenössischen Jazz.

Ich selber habe Kenny Barron nur einmal live gesehen in Zürich. Er war als Sideman in einer hochkarätigen Besetzung, am Saxophon war George Robert. Für mich persönlich hatte das Konzert keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber das ist natürlich Geschmacks Sache und es könnte gut sein, wenn ich jetzt – Jahre später – dieses Konzert nochmals erleben würde, es evtl. anders auf mich wirken würde.

Hier in diesem Video ist Kenny am Beginn seiner Karriere. Es war eines der letzten Konzerte, welche Stan Getz gegeben hat. Kenny Barron war Sidemen, seine Improvisation über “Stella by Starlight” jedoch absolut überragend.

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