Bach Johann Sebastian

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Johann Sebastian Bach (1685–1750) war ein deutscher Komponist und Musiker des Barock. Er ist bekannt für die Komplexität und die kunstvolle Konstruktion seiner Kompositionen sowie für die Tiefgründigkeit und Ausdruckskraft seiner Musik. Bachs Werke repräsentieren den Höhepunkt der polyphonen (mehrstimmigen) Musik, und er wird oft als einer der größten Komponisten aller Zeiten betrachtet.

Johann Sebastian Bach wurde in eine musikalische Familie hineingeboren, und seine Ausbildung umfasste sowohl das Studium von Instrumenten als auch von Komposition. Er war ein begabter Organist und ein versierter Spieler auf anderen Tasteninstrumenten.

Das große Werk des Johann Sebastian Bach

Während seines Lebens hatte Bach verschiedene Positionen an Höfen und Kirchen inne. Beispielsweise seine berühmte Zeit als Kantor an der Thomaskirche in Leipzig. In diesen Rollen komponierte er eine enorme Menge an Musik, darunter Kantaten, Konzerte, Präludien und Fugen, Orchestersuiten, Kammermusik und vieles mehr.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören die „Matthäus-Passion“, die „Messe in h-Moll“. Daneben das „Wohltemperierte Klavier“ (eine Sammlung von Präludien und Fugen in allen 24 Dur- und Moll-Tonarten) und die „Brandenburgischen Konzerte“.

Johann Sebastian Bachs Musik war seiner Zeit weit voraus. Und obwohl sie von seinen Zeitgenossen geschätzt wurde, wurde sie in den Jahrzehnten nach seinem Tod etwas in Vergessenheit geraten. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte seine Musik jedoch eine Renaissance, vor allem dank der Bemühungen von Komponisten wie Felix Mendelssohn. Seitdem hat Bachs Bedeutung in der Musikwelt stetig zugenommen. Seine Werke haben nachfolgende Generationen von Komponisten, Interpreten und Musikliebhabern beeinflusst.

Johann Sebastian Bachs Musik ist ein unverzichtbarer Bestandteil des klassischen Repertoires und bleibt ein fundamentales Studienobjekt für Musiker und Musiktheoretiker. Sein Beitrag zur Musik hat nicht nur das Barockzeitalter, sondern die gesamte westliche Musiktradition geprägt.

Wann hat Johann Sebastian Bach Air geschrieben?

Das Stück „Air“ ist oft auch als „Air on the G String“ bekannt. Es tammt aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur, BWV 1068. Bach komponierte diese Suite vermutlich in der Mitte des 18. Jahrhunderts, um 1730.

Der Name „Air on the G String“ kommt von einer späteren Bearbeitung für Violine und Klavier von August Wilhelmj, einem deutschen Geiger des 19. Jahrhunderts. Wilhelmj transponierte das Stück, sodass die Violine die Melodie komplett auf der G-Saite spielen konnte. Diese Version wurde besonders populär, und der Name blieb haften.

Die Originalversion des „Air“ ist für Streichorchester und der zweite Satz der Suite. Es hat einen ruhigen, meditativen Charakter und ist eines von Bachs bekanntesten und am häufigsten aufgeführten Werken.

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