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Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Video „3 Minuten Piano Practice“. Mein Name ist Sven Haefliger. Ich bin der Gründer von Zapiano®. Wenn du dieses Video auf dem Youtube Kanal siehst, dann abonniere doch den Youtube Kanal oder like die Facebook Seite. Wenn du mir noch ein paar Informationen geben möchtest, was du gern hättest für Videos, dann kannst du auf dem Youtube Kanal hier noch diese kleine Umfrage ausfüllen. Dieses Video ist nun wirklich gedacht für die fortgeschrittenen Spieler. Ich zeige dir hier einen Trick, was die Jazzpianisten, die Jazz Piano Player da so machen, wenn sie irgendwie so wilde Tonleitern, Töne aneinanderreihen. Und es geht irgendwie immer auf. Es stimmt einfach irgendwie, obwohl immer wieder falsche Töne eingebaut werden. Das ist die sogenannte Bebop Scale.
Vielfach in einem Jazzkontext haben wir ein C7. Das würde man jetzt rein Harmonielehre technisch so spielen: C, E, G, Bflat. Und im Jazzkontext. Das wäre so ein typisches Jazzvoicing hier. Hier hab ich die Töne E, A, Bflat und D. Und die Bebop Scale, die funktioniert jetzt folgendermaßen…
Genau. Ich zeig dir die Töne zunächst und dann zeige ich dir ganz konkret, warum das eigentlich so gemacht wird. Also wenn ich hier eine mixolydische Tonleiter spielen würde, dann hätt ich das…
Und jetzt wird noch ein Ton eingebaut. Und zwar ist das ein Halbton dazwischen, zwischen der kleinen Septime und dem Grundton hier oben. Und wenn ich das hier so spiele…
Ja dann hab ich eigentlich einen kreuzfalschen Ton hier drin. Furchtbar.
In diesem Kontext, wenn ich eine Tonleiter jedoch nach unten spiele, dann hört es sich gut an…
Jetzt ist die Frage: „Warum wird das überhaupt gemacht?“ Du kannst dir vorstellen in einem Jazzkontext werden vielfach Achtelnoten aneinandergereiht. Selten Triolen. Vielfach gibt es auch Pausen, Rhythmen. Aber im Grunde genommen habe ich immer wieder Achtelnoten drin. Und wenn ich jetzt Achtelnoten hier so spielen würde ohne diesem B hier drin, dann bekomme ich das: eins und zwei und drei und vier und. Und dann hab ich auf der vier und hab ich einen Grundton. Das hört sich dann irgendwie unfertig an. Das hört sich merkwürdig an. Es passt irgendwie nicht ganz zusammen. Und ich achte darauf, wenn ich improvisiere, dass ich immer wieder auf die Zählzeiten Akkordtöne verwende. Und wenn ich diesen Ton da so einfüge, dann lande ich automatisch immer wieder auf den Akkordtönen. Dann hab ich eins und zwei und drei und vier und eins. Da hast du gemerkt, das hier das waren jetzt alles Akkordtöne und hier unten auch. Eins und zwei und drei und vier und eins…
Genau.
Ich hoffe es hat dir weitergeholfen. Du kannst es für dich ausprobieren. Wenn du noch eine Frage hast, kannst du auch ein Kommentar hier unten hinterlassen und ich freue mich auf alle deine Anregungen. Denk daran: Jemand der viel Klavier übt, der wird gut werden. Und jemand, der korrekt Klavier übt, der wird wirklich gut werden. Bye, bye.

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