Horace Silver

|

Musikalische Anfänge eines Hard Bop-Pioniers

Horace Silver wurde am 2. September 1928 im US-Bundesstaat Connecticut geboren. Sein erstes Instrument war das Tenorsaxofon. Er wechselte später zum Klavier und wurde dann im Jahr 1950 als Jazzpianist in einem Club in Hartford von Stan Getz entdeckt. Silver gesellte sich zu dessen Trio, ging mit auf Tour und machte mit ihnen zusammen auch seine erste Aufnahme.

1951 zog Horace Silver nach New York und gründete sein eigenes Trio, welches kurze Zeit später unter dem Namen The Jazz Messengers bekannt wurde. Diese Jazzband prägte die Entstehung des Genres Hard Bop

Was ist Hard Bop?

Hard Bop ist eine Weiterführung des Bebop. Darin wurden die komplizierten Melodiefolgen, wie man sie aus dem Bebop kennt, vereinfacht. Dafür benutzte Horace Silver unter anderem die Quartenharmonik. Daneben entnahm er Elemente aus Soul und Blues. Dadurch wirkte die Spielweise härter als beim Bebop

Außerdem kombinierte Silver 12-taktige Blues– und 8-taktige Songformen miteinander oder schrieb Themen mit ungerader Taktzahl. Dadurch schafft er einen ungewöhnlichen Ausbruch aus dem gewohnten Schema.

Vorbildfunktion im Jazz

Horace Silver spielte mit vielen Größen des Jazz, u. a. Miles Davis und gründete 1956 ein eigenes Hard Bop Quintett. Die neuartige Zusammensetzung des Quintetts (Klavier, Tenorsaxofon, Trompete, Rhythmusgruppe) war in den 1960er-Jahren Vorbild für viele Jazzformationen.

Entdecke auch du Horace Silver und hör einfach mal rein. Wir wünschen dir viel Spaß dabei 😊🎶

Bewertet uns
0 / 5 Stimmen 1

Your page rank:

Dir könnte auch gefallen

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]