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Eure Fragen – meine Antworten Teil 2. Auch in diesem Live Piano Coaching beantworte ich Fragen, welche ich konstant von euch gestellt bekomme. Ihr seht hier eine Aufzeichnung des Live Piano Coachings vom 23.03.2020 um 20:00 Uhr.

Timeline Eure Fragen – meine Antworten Teil 2

04:26 Beginn des Live Piano Coachings und Begrüßung
05:38 Einführung mit dem Jazz-Standard „How Deep is the Ocean“ 
06:46 Tipp bei Fragen zu Tasteninstrumenten
07:55 Frage #1: „Welche Fingersätze soll ich zu Beginn benutzen?“
08:10 einfache Fingersätze, Oktaven greifen
12:03 Begleitvariationen mit Demonstration am Klavier
14:42 Fortsetzung nach technischer Störung
16:02 Turnaround-Übungen, Slash-Akkorde, Spannungstöne
20:55 Frage: „Gibt es Umkehrungen für Moll-Akkorde?“
21:05 Zapiano® Methode, Moll-Akkorde-Umkehrungen, Dreifinger-Akkorde
25:59 Frage: „Wie lange macht es Sinn, ein Stück zu üben?“
26:11 Tipps zur Übepraxis, Vereinfachung bei schwierigen Stücken
30:43 Frage: „Wie kann man leichter Noten lesen lernen?“
30:50 Tipps zum Noten lesen lernen, App Tenuto
32:40 Ideen zur Schlussgestaltung eines Stückes, Oktav- und Terzmelodien
34:53 ¾-Takt-Begleitung, Üben mit einer oder beiden Händen
37:24 Frage #2: „Was ist ein C7?“ – C7 als Spannungsakkord
38:52 Frage #3: „Wie viel Technik sollte man üben?“
39:04 individuelles Technik-Üben, Einsatz des Metronoms, kreativ werden
44:59 nach Gehör spielen, Aufwärmübungen, Leadsheet und Umkehrungen
50:16 Frage #4: „Wie wichtig sind Umkehrungen?“
50:31 Sinn von Umkehrungen, Bezeichnungen für Akkorde und Tonleitern
55:26 Verabschiedung

Eure Fragen – meine Antworten Teil 2

Auch in dieser Woche gehe ich konkret auf eure Fragen ein. Ich beantworte sowohl Einsteiger- als auch Fortgeschrittenen-Fragen. Bei Fragen rund um das Klavier und Digitalpiano empfehle ich euch mit Rainer Zulauf von tastenträume.ch in Kontakt zu treten.

Eure Fragen zu Fingersätzen und Moll-Umkehrungen

Häufig bekomme ich die Frage gestellt „Welche Fingersätze soll ich zu Beginn benutzen? Und wie erkennt man gute Fingersätze?“ – Mit meinen Einsteigern starte ich erst einmal nur im Fünfton-Bereich C, D, E, F, G. Das ist super wichtig. Dein Verstand braucht zu Beginn zunächst einfache Informationen, die sich zuerst festigen müssen. Erst dann kann man Stücke spielen, die weitergehen. Auch solltest du zu Beginn üben, eine Oktave zu greifen. Eine weitere wichtige Frage kommt von einem der Zuschauer: „Gibt es Umkehrungen auch für Moll-Akkorde?“ – Ja, natürlich. Das gleiche Prinzip, was wir für Dur-Akkorde anwenden, können wir auch auf Moll-Akkorde anwenden. Wir lernen dies sehr detailliert im Kurs PianoStarter 1.

Eure Fragen zur Übepraxis

Eine sehr schöne Frage kommt von einer weiteren Zuschauerin. Sie fragt: „Wie lange macht es Sinn, ein Stück zu üben? Oft mache ich mehr und mehr Fehler.“ – Ich empfehle, ein Stück immer ganzheitlich zu üben gemäß der Zapiano® Methode. Ich schaue mir z. B. nur die Akkorde an. Die Akkordfolge solltest du auswendig können. Auch dies erkläre ich im PianoStarter 1 sehr genau. Wir lernen verschiedene Teilbereiche und fügen sie später zusammen. Wenn du merkst, dass du Fehler machst, dann vereinfache das Stück. Ein Klavierstück ist nie etwas Starres. Man kann es je nach Bedarf immer verändern und vereinfachen.

Wie kann man Noten lernen?

Oft kommt auch die Frage, wie man „einfacher Noten lesen lernen kann“. Dabei geht es eigentlich nicht darum, das Noten lesen lernen besonders einfach zu gestalten. Vielmehr ist es wichtig, gezielt Noten lesen zu lernen. Ganz besonders kann ich da die App Tenuto empfehlen. Noten lernen funktioniert in mehreren Etappen:

  • Lerne zunächst die Noten nach Tasten.
  • Lese dann Noten, ohne zu spielen.
  • Erst dann versuchst du, zu spielen, was du liest, ohne auf die Klaviertastatur zu schauen.

Dieser ganze Prozess erfordert natürlich ein wenig Geduld. Aber du wirst umso mehr von deinem Wissen profitieren, sobald du es wirklich verinnerlicht hast.

Eure Fragen: technisches Üben

Wenn es um das technische Üben geht, ist mein Tipp: Übe so viel, wie du zum Spielen deines Stückes brauchst. Das technische Üben braucht einen konkreten Bezug. Ich möchte z. B. möglichst locker alle Jazzakkorde spielen können, ohne dass ich überlegen muss. Das ist mein persönliches Ziel. Hier ist auch Klavier üben mit Metronom sinnvoll, um zu prüfen, ob das Gelernte wirklich sitzt und du locker spielen kannst. Falls es mit Metronom nicht klappt, kann ich das Üben noch einmal vereinfachen, bis es funktioniert. Genauso gut kann ich das Tempo des Metronoms erhöhen, um die Übung schwieriger zu gestalten. Wenn auch dies funktioniert, darfst du mehr und mehr kreative Elemente hinzufügen.

Hat dich das Live Piano Coaching neugierig gemacht? Überlegst du vielleicht auch, Klavier spielen zu lernen? Dann lade ich dich ein, dich für eine kostenlose Probelektion zu registrieren. Trage dich dazu einfach unten ein 🙂 Viel Spaß!

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