Chromatische Tonleiter

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Vermutlich hast du den Ausdruck „Chromatik“ im Zusammenhang mit Tonleitern auch schon mal gehört. Dieser Blog soll dir helfen, einen Überblick über das Thema „chromatische Tonleiter“ zu gewinnen.

Was bedeutet “chromatische Tonleiter”? Sie ist eine Tonleiter, die aus allen zwölf Halbtonschritten innerhalb einer Oktave besteht. Unsere westliche Musik besteht aus 12 Tönen, wobei bei Tonarten jeweils nur die diatonische Tonleiter verwendet wird.

Im Gegensatz zu diatonischen Tonleitern, wie der Dur- oder Moll-Tonleiter, die aus sieben Tönen bestehen (plus der Oktave), enthält die chromatische jeden möglichen Ton innerhalb einer Oktave.

Somit kann sie keiner Tonart zugewiesen werden, da jeder der 12 Töne der Grundton sein kann.

Die chromatische Tonleiter in der Notation

In der Notation oder auf einem Klavier würde das bedeuten, dass man jede weiße und schwarze Taste von einem bestimmten Startpunkt bis zum Punkt genau eine Oktave höher spielt.

Ein Beispiel für eine aufsteigende chromatische Tonleiter, beginnend mit c, wäre:

c, c#/db, d, d#/eb, e, f, f#/gb, g, g#/ab, a, a#/bb, b, c (eine Oktave höher)

Hierbei sind die Töne c#, d#, f#, g# und a# die schwarzen Tasten auf einem Klavier, und die anderen Töne sind die weißen Tasten.

Schau mal, hier in der Grafik siehst du nochmals sehr deutlich, wie es auf der Klaviertastatur aussieht:

Die Grafik zeigt eine chromatische Tonleiter.

Die chromatische Tonleiter hat keine spezifische Tonart oder „Zentrum“ im traditionellen Sinn, da sie jeden möglichen Ton in der Oktave umfasst. Sie wird oft verwendet, um einen schwebenden, unbestimmten oder spannungsgeladenen Charakter in der Musik zu erzeugen.

Sie wird natürlich auch im Jazz bei Improvisationen immer wieder eingesetzt. Man spricht dann nicht unbedingt von der Tonleiter, doch man verwendet sie als spannungsgeladene bei der Improvisation. So kann man dem Spiel mehr Spannung respektive Entspannung verleihen.

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