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Akkordfolgen – dieses Thema ist für alle interessant, die sich am Klavier begleiten möchten.
Doch wie kann man sich diese merken? Wieviel Spieltechnik ist nötig um sich zu begleiten? Und was bedeutet transponieren?
Du siehst hier eine Aufzeichnung des Live Piano Coaching vom 19.8.2019.

Timeline Akkordfolgen

3:25 Start des Videos
3:50 Begrüßung von Sven Haefliger, Vorstellung des Themas, News und hinter den Kulissen, Vorstellung der Zapiano®-Community
9:50 Wozu gibt es Akkorde? Frage an die Zuseher
10:20 Sven spielt ein Beispiel am Klavier.
11:45 Antworten der Zuseher
12:15 Sven erklärt die Bedeutung von Akkorden.
14:45 Sven spielt ein Beispiel am Klavier.
16:05 Kommentare und Antworten der Zuseher
16:40 Sven erklärt die Zapiano®-Methode.
18:50 Crashkurs in Akkorden und Akkordfolgen in C-Dur
22:10 Kommentare und Fragen der Zuseher
26:45 „Was sind Stufenakkorde?“ Erklärung von Sven und Tipps zum Lernen von Akkorden
29:20 Akkordfolgen und wozu und wie sie verwendet werden. Wie lerne ich Akkordfolgen am besten?
34:25 Kommentare und Fragen der Zuseher
41:45 Nächster Schritt im Crashkurs: Lernen von Akkordfolgen
44:45 Kommentare und Fragen der Zuseher und Verabschiedung

Akkordfolgen

Meine Fragen eingangs des Live Piano Coachings zum Thema Akkordfolgen sind folgende:

  • Wozu gibt es Akkorde?
  • Warum ist es wichtig, dass man diese lernt, versteht und spielen kann?

In unserem westlichen Kulturraum hat jede Art von Musik ein harmonisches Gerüst. Harmonik und Akkorde meinen dabei das Gleiche. Akkorde kann ich niederschreiben auf Notenlinien. Wenn Noten auf den Notenlinien übereinander stehen, formen sie einen Akkord. Diese kann ich konkret benennen. Das wird vor allem im Pop und Jazz so gemacht. Sobald man die Akkorde benennen kann, kann man sie auch selbst bilden und variieren.

Klavier spielen nach Noten – oder wirklich verstehen

Wenn man dieses Verständnis für Akkorde nicht hat, dann ist man immer auf das Lesen der Noten und damit auf die Klaviernoten angewiesen. Man spielt dann einfach ab, was man auf dem Notenblatt sieht. Das ist nicht weiter schlimm. Es fehlt einfach nur das tiefe Verständnis dahinter und das ist ein bisschen schade. Weil es das Spielen limitiert. Aber keine Bange, das kann man sehr gut lernen. Sobald du in der Tiefe verstehst, welche Akkorde du da eigentlich spielst und wie dein Stück aufgebaut ist kannst du auch richtig kreativ werden und improvisieren. Du bist dann auch nicht mehr auf dein Notenblatt angewiesen. Es reicht, wenn man die Akkorde dann auswendig kennt.

Kleine Einführung

Die Zapiano®-Methode bedeutet, dass stets eine Balance besteht zwischen:

  • Kreativität und Struktur;
  • Rhythmik, Melodik und Harmonie und
  • zwischen allen Sinnen.

Wir vereinfachen die Lernschritte so, dass du die Lerninhalte verstehen und verinnerlichen kannst. So musst du beim Spielen nicht mehr überlegen. Dein Gehirn ist nicht mehr mit den ganzen Mikro-Informationen beschäftigt. Und wenn du jetzt denkst: „Wie soll ich mir das alles nur merken?“ – Keine Bange. Es ist einfacher, als du denkst. Übe einfach einmal 5 bis 10 Minuten pro Tag. Das reicht schon. Und du wirst schnell merken, dass du Fortschritte machst.

Stufenakkorde

Greift man ein C-Dur (C, E, G) und läuft mit der Hand in dieser Grundstellung Ton für Ton nach oben, dann bilden sich neue Akkorde. Diese Stufenakkorde gehören also in eine Akkordfamilie. Das hört man auch. Probier es mal aus. Und bei jedem Song gibt es dann eine bestimmte Akkordabfolge. Diese solltest du dann auswendig können. Das ist das allerwichtigste.

Akkordfolgen

Du hast also nun eine Akkordfolge. Diese schaust du dir genau an und probierst, dir diese auswendig zu merken. Das ist vielleicht am Anfang noch etwas schwieriger. Aber es wird von Mal zu Mal einfacher. Für den Fall, dass du transponieren möchtest, kannst du auch römische Ziffern hinzufügen. Wie das genau funktioniert, erzähle ich euch ganz detailliert im Kurs Chords&Scales.

Akkordfolgen machen Musik einfacher

Zu dem von mir im Video erwähnte YouTube-Video: Auf der Basis von nur vier Akkorden spielen 3 Comedians viele verschiedene Songs. Daran siehst du einfach, dass ganz vieles in der Musik einfach auf dieser Akkordfamilie aufgebaut ist, obwohl wir es gar nicht bewusst merken. Dieses Beispiel soll dir einfach zeigen, wie einfach Musik sein kann, sobald man die Grundprinzipien verstanden hat 🙂

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